heute möchte ich mit euch ein bisschen in der Geschichte der Pferde stöbern.
Die Gattung Pferd ,lat. Equidae, Equus, umfasst die Untergattung der Pferde (equus caballus), der Zebras (equus Zebra), der Esel (equus asinus) und der Pferdeesel (equus hemionus).
Alle diese Untergattungen lassen sich auf einen gemeinsamen Vorfahren, den Pliohippus, zurückführen. Dieser lebte vor etwa 6 Millionen Jahren und stellte den ersten echten Einhufer der Geschichte dar.
Über die weitere Entwicklung der Pferde gibt es verschiedene Meinungen. Man geht allgemein von 4 Urtypen aus, welche in zwei Pony und zwei Pferdetypen eingeteilt werden:
Typ 1) Das Nordpony
war ein mittelgroßes, kräftiges Tier von etwa 1,20m Stockmaß, hat kleine Ohren aber große Nasenhöhlen und ein torfbraunes Fell mit Aufhellungen an der Körperunterseite, an Maul und Augen.
Sein Verbreitungsgebiet erstreckte sich über ganz Nordeuropa und Teile Ostasiens bis nach Nordspanien, Irland und Kleinasien.
Typ 2) Das Tundrenpony
war 1,40 - 1,70m groß und ebenfalls kräftig. Sein Rumpf war tonnig und lang, die Schulter hingegen steil und die Kruppe abschüssig. Die Fellfarbe war eher ein Graubraun oder Braun mit flecken. Der lange ramsnasige Kopf und die schmalen Nüstern und Augen waren der ideale Schutz vor Schnee und Kälte ,denn diese Pferde leben entlang der nördlichen Verbreitungsgrenze.
Typ 3) Das Ramskopfpferd
Das Verbreitungsgebiet dieses größeren der beiden Südpferdetypen reichte von Asien bis nach Südeuropa und Nordafrika. Sein Hals war lang und hoch aufgesetzt, sein Kopf war lang, schlank und leicht geramst, die Schulter- und Krippenformation begünstigte in Verbindung mit langen, schlanken Beinen die elastischen Bewegungen. Die Größe lag zwischen 1,40 und 1,60m eventuell sogar etwas darüber.
Typ 4) Das Steppenpferd
Als kleineres der beiden Südpferde - Stockmaß ca. 1,20m - war sein Verbreitungsgebiet der gesamte subtropische Gürtel Südasiens über den Orient bis hin zu Ägypten. Es hatte einen kleinen Kopf, große Augen und Nüstern und kleine Ohren. Hals und Kopf wurden hoch getragen um Feinde besser sehen oder wittern zu können. Der Rumpf war kurz, tief und recht schmal. In Kombination mit seiner steilen Schulter und der waagerechten Kruppe konnte dieses Pferd schnell, flach und ausdauernd galoppieren. Sein Langhaar war dünn und der Schweif wurde hoch getragen. Die schlanken, sehnigen Beine mit den harten Hufen waren ideal für einen schnellen Lauf.
Vermutlich wird aufgrund dessen dieser Urtyp fälschlicherweise in der Literatur als Urvollblüter bezeichnet.
Betrachtet man die Geschichte des Pferdes bewegen wir uns als Mensch durch die Jahrtausende auf einem weiten Feld zwischen gnadenloser , wirtschaftlicher Ausbeutung, Tod (Kriegszeiten), Verehrung im Kult und Mythos (Religion) bis hin zu echter tief empfundener ,emotionaler Hinwendung.
Für mich ist mein Bub mein Seelenverwandter - ich bin jeden Tag dankbar, dass wir uns gefunden haben.
Ich hoffe ich konnte euch euren Montag versüßen und wünsche euch eine schöne Restwoche...
Eure Trixie
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| Jugador <3 |

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