Samstag, 23. Januar 2016

Hundeverhalten - Eine Frage der Haltung

Hallo meine Lieben Leser und Leserinnen,

ich hoffe es geht euch allen gut? Heute möchte ich euch von einem interessanten Artikel aus der Zeitschrift "GEO - 02 2016" erzählen.

Darin geht es um die Persönlichkeit von Hunden und es werden stichpunktartig einige Fakten dargelegt, welche unter Hundebesitzern längst als gesichertes Wissen gilt.

Wie testet man die Persönlichkeit von Hunden? 

Der Humanpsychologe Sam Gosling bat 2003 78 Hundehalter in einem detaillierten Fragebogen das Verhalten ihrer vierbeinigen Gefährten zu bewerten. Um die Verlässlichkeit der Aussagen zu prüfen ließ Gosling die Hunde anschließend von unabhängigen Dritten begutachten und parallel dazu wurden die Persönlichkeiten der Besitzer getestet.

Es stellte sich heraus, dass Prüfer und Halter in hohem Maße in ihrem Urteil übereinstimmten.
UND: Je ähnlicher die Charaktere von Besitzern und Hunden, desto besser kamen beide miteinander aus.

Wie stark bestimmt die Rasse eines Hundes seine Persönlichkeit?

Weniger als viele Denken! Wesenszüge vererben sich weniger zuverlässig als Fellfarbe, Statur und andere äußere Merkmale. Das würde auch erklären, warum sich sogar Exemplare von Rassen die als gefährlich gelten, in der richtigen Umgebung oft zu lammfrommen Familientieren entwickeln.

Warum verstehen sich Menschen mit Hunden so gut?

Das liegt unter anderem an der über 20.000 Jahre alten Beziehung die beide verbindet und Hunde besitzen die Fähigkeit menschliche Gesten zu deuten.

Warum sehen Hunde und ihre Besitzer einander oft ähnlich?

Menschen haben eine Vorliebe für Dinge und Lebewesen die ihnen vertraut erscheinen. Nichts ist vertrauter als das eigene Spiegelbild und daher empfinden wir spontane Sympathie für Hunde in deren Gesichtern wir uns wieder erkennen.

Der Hundeforscher Stanley Corden fand heraus, dass Langhaarige Frauen sich eher für Hunde mit Schlappohren und kurzhaarige Frauen dagegen für spitzohrige Hunde entscheiden.

Wie finde ich einen Hund der zu mir passt? 

Auf jeden Fall nicht durch das Äußere. Auch die Rasse lässt nur bedingt auf den Charakter schließen. Am besten man testet es einfach aus: Lässt sich der Hund gerne berühren? Nimmt er eine Einladung zum spielen an?
Spielt die Hundegröße eine Rolle? etc …  Es gibt viele Punkte die beachtet werden müssen!

Welches Missverständnis über den Charakter von Hunden ist besonders verbreitet? 

1. Das Hunde einen autoritären Leitwolf über sich brauchen, der ständig Unterordnung einfordert.

Hunde wollen nicht in erster Linie gehorchen sondern in einer harmonischen Beziehung mit dem Menschen leben. Das bedeutet aber nicht, dass unser Hund keine Erziehung benötigt, oder das wir dem Hund keine Grenzen aufzeigen dürfen - lediglich das man dem Hund nicht 24 h am Tag zeigen muss wer der Chef in Haus ist. Die meisten Hunde lernen durch das Zusammenleben mit dem Menschen sehr schnell und passen sich deren Rhythmus an.

Unsere "Schweine" beim Gassi gehen


Ich hoffe ich konnte euch heute für ein paar Minuten vom Alltag ablenken und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Eure Trixie 

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