Hallo meine Lieben,
einige haben vielleicht schon meinen Post auf Facebook oder Google+ gesehen.
Heute wollte ich auch auf meinem Blog ganz kurz von der letzten Reitstunde berichten:
Sie war super !!! Jugador war wirklich ein Engel und so brav - einfach der Wahnsinn.
Ich konnte ihn endlich auch im Trab ganz leicht an die Hand stellen und er hat sich selbst getragen! Er ist mittlerweile butterweich im Maul und es macht so Spaß ihn zu reiten!
Wir haben viele Übergänge geritten ( Schritt- Trab) und er fußte sogar 1 1/2 Tritte über… Ich saß grinsend auf Ihm und habe mich einfach tragen lassen können - es war wirklich schön!
In den letzten 10 min habe ich es sogar geschafft meinen Bub in Aufrichtung zu Reiten und freue mich sehr, dass er so fleißig mitgemacht hat.
Nach nicht mal 3 Monaten in denen wir jetzt Reitstunden nehmen, sind schon große Fortschritte zu sehen und die Bestätigung die richtige Entscheidung getroffen zu haben festigt sich mit jedem Tag.
Ich bin meiner Reitlehrerin unglaublich dankbar! Sie unterstützt und hilft uns wo immer wir Sie brauchen und das war genau das, was uns die letzten Monate gefehlt hat!
Natürlich versuchen ich bald ein Video von einer Reitstunde für euch zu machen. Mal sehen ob sich da jemand zum Filmen finden lässt …?
Bis dahin
Eure Trixie
Dienstag, 25. August 2015
Probleme und Lösungen - Das Aufsteigen
Hallo meine Lieben Leser und Leserinnen,
Jeder von euch kennt es sicher:
Man will auf sein Pferd aufsteigen, positioniert es schön und in dem Moment wo der Fuß den Boden verlässt, bewegt sich das Pferd und man fängt von vorne an.
Lustig ist auch, wenn man sein Pferd bei einer Aufsteighilfe positioniert und wenn man dann selbst drauf steht, bewegt sich das Pferd elegant einen Schritt zur Seite!
Beides ist frustrierend und keiner will schon vor dem Reiten einen Kampf oder Diskussion mit seinem Pferd!
Jetzt stellt sich die Frage: Warum verhält sich das Pferd so?
Weil es nicht geritten werden will?
Nun das ist schon möglich aber viel öfter ist die Ursache dafür Stress. Der ganze Prozess hat sich für Mensch und Tier als unangenehme Angelegenheit verankert. Das Ergebnis ist, dass das Pferd entweder das Aufsteigen komplett verweigert oder versucht die Situation zu beschleunigen indem es los läuft.
Da wir nun das Problem erkannt haben, können wir auch gezielt etwas dagegen unternehmen.
1. Für Pferde macht es einen Unterschied ob Ihr vom Boden aus aufsteigt oder von einer erhöhten Position. Es kann helfen das Stehenbleiben von oben zu erarbeiten und nicht vergessen - Geduld haben und Loben!
2. Übt mit eurem Pferd das Einparken. Von allen Seiten (Vorwärts- Rückwärts- Seitwärts) und lasst es nach dem Einparken immer noch eine Weile in dieser Position stehen und Lobt.
Diese Übung kann man sehr schön mit Stangen oder Pilonen am Boden machen.
Wenn euer Pferd bereitwillig stehen bleibt fangt an euch um das Pferd herum zu bewegen und es dabei am Bauch- Rücken etc. anzufassen. Das Pferd soll weiterhin stehen bleiben.
Und immer wieder Loben - nicht vergessen!
Zwischen den Übungen solltet Ihr auch Pausen einlegen. Das Pferd und auch Ihr sollt nicht gestresst sein, sondern entspannt und mit Freude bei der Arbeit.
Abwechslung muss sein - deswegen solltet Ihr zwischendurch auch Übungen machen die Pferd und Mensch bereits kennt und kann - dann bleibt die Motivation und Aufmerksamkeit erhalten!
Ich wünsche euch viel Erfolg beim Üben aber vor allem viel Spaß dabei, denn das ist es was das Ziel sein sollte. Spaß an der Arbeit mit eurem Pferd!
Eure Trixie
Jeder von euch kennt es sicher:
Man will auf sein Pferd aufsteigen, positioniert es schön und in dem Moment wo der Fuß den Boden verlässt, bewegt sich das Pferd und man fängt von vorne an.
Lustig ist auch, wenn man sein Pferd bei einer Aufsteighilfe positioniert und wenn man dann selbst drauf steht, bewegt sich das Pferd elegant einen Schritt zur Seite!
Beides ist frustrierend und keiner will schon vor dem Reiten einen Kampf oder Diskussion mit seinem Pferd!
Jetzt stellt sich die Frage: Warum verhält sich das Pferd so?
Weil es nicht geritten werden will?
Nun das ist schon möglich aber viel öfter ist die Ursache dafür Stress. Der ganze Prozess hat sich für Mensch und Tier als unangenehme Angelegenheit verankert. Das Ergebnis ist, dass das Pferd entweder das Aufsteigen komplett verweigert oder versucht die Situation zu beschleunigen indem es los läuft.
Da wir nun das Problem erkannt haben, können wir auch gezielt etwas dagegen unternehmen.
1. Für Pferde macht es einen Unterschied ob Ihr vom Boden aus aufsteigt oder von einer erhöhten Position. Es kann helfen das Stehenbleiben von oben zu erarbeiten und nicht vergessen - Geduld haben und Loben!
2. Übt mit eurem Pferd das Einparken. Von allen Seiten (Vorwärts- Rückwärts- Seitwärts) und lasst es nach dem Einparken immer noch eine Weile in dieser Position stehen und Lobt.
Diese Übung kann man sehr schön mit Stangen oder Pilonen am Boden machen.
Wenn euer Pferd bereitwillig stehen bleibt fangt an euch um das Pferd herum zu bewegen und es dabei am Bauch- Rücken etc. anzufassen. Das Pferd soll weiterhin stehen bleiben.
Und immer wieder Loben - nicht vergessen!
Zwischen den Übungen solltet Ihr auch Pausen einlegen. Das Pferd und auch Ihr sollt nicht gestresst sein, sondern entspannt und mit Freude bei der Arbeit.
Abwechslung muss sein - deswegen solltet Ihr zwischendurch auch Übungen machen die Pferd und Mensch bereits kennt und kann - dann bleibt die Motivation und Aufmerksamkeit erhalten!
Ich wünsche euch viel Erfolg beim Üben aber vor allem viel Spaß dabei, denn das ist es was das Ziel sein sollte. Spaß an der Arbeit mit eurem Pferd!
Eure Trixie
Sonntag, 16. August 2015
Dominanz
Hallo meine Lieben Leser und Leserinnen,
ich hoffe es geht euch allen gut und ihr genießt alle das wahnsinnig heiße Sommerwetter…?
Heute möchte ich über das Thema "Dominanz" sprechen.
Das Schlagwort Dominanz und Sätze wie: " Dem musst du zeigen wo´s langgeht, der ist sehr Dominant" hört man seit den 1990 Jahren häufig in der Pferdeszene.
Jugador und ich haben ja auch so unsere Problemchen und deswegen habe ich mich mit diesem Thema besonders auseinandergesetzt.
Jetzt stellt sich mir als erstes die Frage "Was ist dran am Dominanzprinzip ?"
In der Verhaltensbiologie bedeutet Dominanz, dass ein Lebewesen gegenüber anderen einen höheren sozialen Status hat, worauf die anderen mit Unterwürfigkeit reagieren. Beobachtet man also eine Herde mit Pferden zeigt sich oft einer, der als erstes ans Futter darf oder der bestimmt in welche Richtung sich die Herde bewegt.
Diese Beobachtung lies für mich den Schluss zu, dass dieses Pferd das Dominanteste ist und deswegen folgen die anderen ihm/ ihr.
Der Begriff Dominanz schwappte in den 90er Jahren aus den USA zu uns. Viele anerkannte Ausbilder machten In sich zu eigen. Ein Beispiel: "Der Mensch muss das Leittier des Pferdes sein, denn nur dem Leittier ist es bereit sich gehorsam unterzuordnen und es zu respektieren…".
Während meiner eigenen Recherchen hab ich auch immer wieder für Stunden an den Koppeln gesessen um zu beobachten wie mein Bub mit seiner Herde agiert. Dabei habe ich verschiedene Feststellungen gemacht.
1. In einer Herde kann es mehrere "dominante" Pferde geben.
2. Unter Pferden gibt es Freundschaft
3. Alpha- Tier und Herden- Chef sind nicht gleich zu setzen
Es gibt Pferde die aus reiner Schikane die anderen von einem Platz zum anderen scheuchen. Solche Pferde gelten als dominant sind aber selten Herdenführer!
Was kann ich selbst also aus diesen Erkenntnissen ziehen? Meine wohl wichtigste Frage an mich selbst war: Welche Art von Chef will ich als Mensch für mein Pferd sein?
Ich möchte für meinen Jugador souverän sein und ihm vertrauen signalisieren. Ich möchte mich meinem Pferd verständlich machen, sodass es meine Handlungen nachvollziehen kann!
Durch diese Erkenntnis hat sich meine komplette Wahrnehmung verändert. Mir ist aufgefallen, dass in einer Pferdeherde immer demjenigen Pferd gefolgt wird, welches vernünftige und für alle günstige Entscheidungen trifft.
All das veranlasste mich zu einem kleinen Experiment am Stall. Im Moment steht Jugador im Offenstall mit seinem geliebten Pony Jazz. In seiner kleinen Herde ist er der Dominante und bestimmt den Ablauf. Also haben wir das Pony einige Tage raus genommen und stattdessen eine ebenfalls dominante Stute Names Gani zu Jugador gestellt.
Nach nicht mal 30 min hat Jugador seinen "Chef- Posten" bereitwillig abgegeben und war zudem auch noch viel zufriedener und entspannter! Dies zeigte sich auch im Umgang mit Ihm (kein Gezappel mehr am Putzplatz, kein Gewieher mehr in der Halle).
Es war so schön zu sehen wie entspannt und zufrieden mein Bub sein kann. Unseren nächsten Schritte werden nun sein, dass wir die Stute Gani Schritt für Schritt in unseren bisherige kleine Herde integrieren um zu sehen wie Jugador sich dann verhält!
Natürlich halte ich euch weiterhin auf dem Laufenden.
Ich hoffe ich konnte euch gut unterhalten und vielleicht hilft es dem ein oder anderen sein Verhalten mit anderen Augen zu sehen!
Eure Trixie
ich hoffe es geht euch allen gut und ihr genießt alle das wahnsinnig heiße Sommerwetter…?
Heute möchte ich über das Thema "Dominanz" sprechen.
Das Schlagwort Dominanz und Sätze wie: " Dem musst du zeigen wo´s langgeht, der ist sehr Dominant" hört man seit den 1990 Jahren häufig in der Pferdeszene.
Jugador und ich haben ja auch so unsere Problemchen und deswegen habe ich mich mit diesem Thema besonders auseinandergesetzt.
Jetzt stellt sich mir als erstes die Frage "Was ist dran am Dominanzprinzip ?"
In der Verhaltensbiologie bedeutet Dominanz, dass ein Lebewesen gegenüber anderen einen höheren sozialen Status hat, worauf die anderen mit Unterwürfigkeit reagieren. Beobachtet man also eine Herde mit Pferden zeigt sich oft einer, der als erstes ans Futter darf oder der bestimmt in welche Richtung sich die Herde bewegt.
Diese Beobachtung lies für mich den Schluss zu, dass dieses Pferd das Dominanteste ist und deswegen folgen die anderen ihm/ ihr.
Der Begriff Dominanz schwappte in den 90er Jahren aus den USA zu uns. Viele anerkannte Ausbilder machten In sich zu eigen. Ein Beispiel: "Der Mensch muss das Leittier des Pferdes sein, denn nur dem Leittier ist es bereit sich gehorsam unterzuordnen und es zu respektieren…".
Während meiner eigenen Recherchen hab ich auch immer wieder für Stunden an den Koppeln gesessen um zu beobachten wie mein Bub mit seiner Herde agiert. Dabei habe ich verschiedene Feststellungen gemacht.
1. In einer Herde kann es mehrere "dominante" Pferde geben.
2. Unter Pferden gibt es Freundschaft
3. Alpha- Tier und Herden- Chef sind nicht gleich zu setzen
Es gibt Pferde die aus reiner Schikane die anderen von einem Platz zum anderen scheuchen. Solche Pferde gelten als dominant sind aber selten Herdenführer!
Was kann ich selbst also aus diesen Erkenntnissen ziehen? Meine wohl wichtigste Frage an mich selbst war: Welche Art von Chef will ich als Mensch für mein Pferd sein?
Ich möchte für meinen Jugador souverän sein und ihm vertrauen signalisieren. Ich möchte mich meinem Pferd verständlich machen, sodass es meine Handlungen nachvollziehen kann!
Durch diese Erkenntnis hat sich meine komplette Wahrnehmung verändert. Mir ist aufgefallen, dass in einer Pferdeherde immer demjenigen Pferd gefolgt wird, welches vernünftige und für alle günstige Entscheidungen trifft.
All das veranlasste mich zu einem kleinen Experiment am Stall. Im Moment steht Jugador im Offenstall mit seinem geliebten Pony Jazz. In seiner kleinen Herde ist er der Dominante und bestimmt den Ablauf. Also haben wir das Pony einige Tage raus genommen und stattdessen eine ebenfalls dominante Stute Names Gani zu Jugador gestellt.
Nach nicht mal 30 min hat Jugador seinen "Chef- Posten" bereitwillig abgegeben und war zudem auch noch viel zufriedener und entspannter! Dies zeigte sich auch im Umgang mit Ihm (kein Gezappel mehr am Putzplatz, kein Gewieher mehr in der Halle).
Es war so schön zu sehen wie entspannt und zufrieden mein Bub sein kann. Unseren nächsten Schritte werden nun sein, dass wir die Stute Gani Schritt für Schritt in unseren bisherige kleine Herde integrieren um zu sehen wie Jugador sich dann verhält!
Natürlich halte ich euch weiterhin auf dem Laufenden.
Ich hoffe ich konnte euch gut unterhalten und vielleicht hilft es dem ein oder anderen sein Verhalten mit anderen Augen zu sehen!
Eure Trixie
Samstag, 8. August 2015
Update letzte Reitstunde
Hallo Ihr Lieben,
heute möchte ich euch nur einen kurzes Update über unsere letzte Reitstunde geben.
In Deutschland sind derzeit wahnsinnig heiße Temperaturen und deswegen halten wir unsere Reitstunden sehr kurz.
Diejenigen von euch, welche meine letzten Posts verfolgt haben, wissen, dass Jugador bereits seinen Sattel - frisch angepasst - zurück hat. Bisher bin ich immer mit einer doppelt gebrochenen Schenkeltrense geritten.
Meine Reitlehrerin hat mir empfohlen ein neues Gebiss zu versuchen. Da wir noch ein einfach gebrochenes Olivenkopf- Gebiss hatten habe ich kurzer Hand beschlossen, dass wir dieses ausprobieren.
Jugador nimmt das Gebiss sehr gut an und kaut auch viel besser ab. In der letzten Reitstunde ist er super gut gelaufen. Er war aufmerksam und sehr leicht an die Hand zu stellen. Ich bin wahnsinnig stolz, dass er das Training so motiviert mitmacht!
Wir machen viele Schritt- Trab Übergänge, gezielt Gewichtshilfen einsetzen und vor allem schön vorwärts-abwärts Reiten.
Jetzt macht es uns beiden so richtig Spaß dran zu bleiben und die Fortschritte kommen von allein :-D
Bei nächster Gelegenheit werde ich euch auch wieder ein paar schöne Bilder zeigen!
Die letzten 2 Wochen war es aber viel zu heiß und deswegen hat mein Stinker jetzt einfach Pause. Heute morgen habe ich Ihn nur kurz zum Duschen rausgeholt. Er freut sich immer über eine Abkühlung und hat es sehr genossen - bei dieser Gelegenheit habe ich mich auch gleich mit abgespritzt - ist ja auch für uns Menschen sehr erfrischend!
Ich freue mich schon auf die nächsten Post´s - da wird es um das Thema Dominanz gehen!
Schaut auf jeden Fall bald wieder bei uns vorbei - ich freue mich über jeden Leser …
Für heute wünschen wir euch einen wunderschönen Sonnigen Tag!
Eure Trixie
heute möchte ich euch nur einen kurzes Update über unsere letzte Reitstunde geben.
In Deutschland sind derzeit wahnsinnig heiße Temperaturen und deswegen halten wir unsere Reitstunden sehr kurz.
Diejenigen von euch, welche meine letzten Posts verfolgt haben, wissen, dass Jugador bereits seinen Sattel - frisch angepasst - zurück hat. Bisher bin ich immer mit einer doppelt gebrochenen Schenkeltrense geritten.
Meine Reitlehrerin hat mir empfohlen ein neues Gebiss zu versuchen. Da wir noch ein einfach gebrochenes Olivenkopf- Gebiss hatten habe ich kurzer Hand beschlossen, dass wir dieses ausprobieren.
Jugador nimmt das Gebiss sehr gut an und kaut auch viel besser ab. In der letzten Reitstunde ist er super gut gelaufen. Er war aufmerksam und sehr leicht an die Hand zu stellen. Ich bin wahnsinnig stolz, dass er das Training so motiviert mitmacht!
Wir machen viele Schritt- Trab Übergänge, gezielt Gewichtshilfen einsetzen und vor allem schön vorwärts-abwärts Reiten.
Jetzt macht es uns beiden so richtig Spaß dran zu bleiben und die Fortschritte kommen von allein :-D
Bei nächster Gelegenheit werde ich euch auch wieder ein paar schöne Bilder zeigen!
Die letzten 2 Wochen war es aber viel zu heiß und deswegen hat mein Stinker jetzt einfach Pause. Heute morgen habe ich Ihn nur kurz zum Duschen rausgeholt. Er freut sich immer über eine Abkühlung und hat es sehr genossen - bei dieser Gelegenheit habe ich mich auch gleich mit abgespritzt - ist ja auch für uns Menschen sehr erfrischend!
Ich freue mich schon auf die nächsten Post´s - da wird es um das Thema Dominanz gehen!
Schaut auf jeden Fall bald wieder bei uns vorbei - ich freue mich über jeden Leser …
Für heute wünschen wir euch einen wunderschönen Sonnigen Tag!
Eure Trixie
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